Künstliche Intelligenz in digitaler Sicherheitsinfrastruktur – das Cyber Symposium

In unserer multipolaren und globalisierten Welt sind Krisen von einer immer größeren Dynamik und Komplexität geprägt. Die Fähigkeit, kritische Entwicklungen vorherzusagen, wird zum entscheidenden Faktor für staatliches Handeln. Umfassende Analysen sind mit rein personellen Ressourcen heutzutage kaum mehr zu gewährleisten. Eine ständige und ressortübergreifende Krisenfrüherkennung bedarf einer leistungsfähigen Informationstechnologie, welche die Prozessabschnitte Lagefeststellung, Auswertung und Prognose technologisch unterstützt.

Wie integriert man Künstliche Intelligenz (KI) in digitale Sicherheitsinfrastruktur und wo liegen hierbei die technischen, rechtlichen und moralischen Grenzen?
Dazu veranstaltete Hauptmann Oliver Kreutz (Jugendoffizier München) in Kooperation mit IBM und AFCEA München e.V. Anfang Juni das Cyber Symposium im IBM Watson IoT Center.

Der Hausherr Florian Breger, IBM Direktor im Geschäftsbereich Verteidigung, begrüßte die geladenen Gäste und leitete damit einen spannenden Abend ein – im Vorfeld der Veranstaltung bot IBM den mehr als 70 Gästen die besondere Möglichkeit, das Industry Lab des Watson IOT Center in München bei einer exklusiven Führung hautnah zu erleben.

Hauptmann Oliver Kreutz führte die Gäste durch den Abend und diskutierte zusammen mit Uwe Becking und Heinz Fanderl (beide IBM) über die technologischen Potenziale im Bereich von Flucht und Migration sowie die Möglichkeiten und Grenzen eines digitalen Frühwarnsystems.

 

Die rege Diskussion und das große Interesse des Publikums beim anschließenden Get Together zeigten, dass die Veranstaltung rund um das Thema KI und disruptive Technologien ein voller Erfolg war.