Netzwerktreffen in Wolfsburg: Sicherheitspolitik bei VW

„Was kommt nach meiner Dienstzeit als Soldat? Wie kann ich meine sicherheitspolitische Expertise in die freie Wirtschaft einbringen?“ – mit diesen Fragen beschäftigt sich wohl jeder der bundesweit 90 Jugendoffiziere, die meist kurz vor ihrem Dienstzeitende stehen. Einen Einblick in die zivile Welt bieten dabei die Netzwerktreffen der ehemaligen und aktiven Dienstposteninhaber, zuletzt in Wolfsburg.

 

Unter der Leitung des früheren Jugendoffizier aus Braunschweig wurde den Besuchern eine Führung durch das Werk ermöglicht, ein Dialog mit dem Sicherheitsdienst des Konzern gehalten und zudem auch in der VfL-Arena gezeigt, welche Reaktionen der Wandel der sicherheitspolitischen Lage für Wolfsburg hervorruft. Wie geht ein mulitnationaler Konzern damit um, wenn ein Lastwagen in Berlin zur Waffe wird, ein Anschlag in Brüssel stattfindet oder sich die politische Situation in der Türkei verändert? Sicherheitspolitik „zum Anfassen“ gibt es also auch außerhalb der Bundeswehr. Mit mehreren ehemaligen Kameraden konnten bei diesem Treffen Informationen und Erfahrungen ausgetauscht werden, welche Optionen sich nach dem Dienstzeitende ergeben können.