Sicherheitspolitik Overseas – A taste of America

In Uniform zur Freiheitsstatue, Ellis Island besuchen, den Flugzeugträger INTREPID besichtigen, am 9/11-Memorial gedenken und hoch auf das Empire State Building: Das bedeutet frühes Aufstehen am einzigen freien Tag während der zweiwöchigen Auslandsausbildungsreise.

Bereits in der Subway lächeln die Menschen freundlich und sagen “Thank you for your service”. An jedem der Sightseeing-Stopps wird die Gruppe deutscher Jugendoffiziere herzlich begrüßt und aus Dankbarkeit für den Dienst im Militär vorgelassen. Für einen deutschen Soldaten ein seltsames Gefühl, gleichwohl eine tolle Erfahrung, soviel Wertschätzung für seinen Beruf zu erfahren.

Die 5er-Gruppe besteht aus Uniformträgern jeder Teilstreitkraft und ist auch daher ein Blickfang schlechthin, der von vielen Passanten angesprochen wird. An der Freiheitsstatue begegnen die Soldaten einem internationalen Jugendaustausch mit Teilnehmern aus Südamerika, Asien und Europa, welche um ein gemeinsames Bild vor der Statue of Liberty bitten.

 

“Es ist erstaunlich, wie wir als Soldaten in Uniform in den USA wahrgenommen und überall begrüßt werden. Ich bin überrascht!”, gesteht Hauptmann Johannes Merten.

Am Ende des Sightseeing-Marathons haben die fünf Jugendoffiziere lahme Füße, hunderte Erinnerungsfotos an New York City, zig Hände geschüttelt und einen ganzen Rucksack voll positiver Erinnerungen. “Es war einfach ein toller Tag, und ich freue mich. dass wir mit so vielen Menschen ins Gespräch gekommen sind.”, resümiert Frau Hauptmann Siobhan Whelan.

Der nächste Halt auf der Aus- und Weiterbildungsreise ist Washington DC, bevor es nach einer anstregenden aber gewinnbringenden Zeit wieder zurück nach Deutschland und für die Jugendoffiziere in die 94 Büros bundesweit geht, um daheim Sicherheitspolitik zu erklären.